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🥨 Die besten Bäckereien Münchens

Frisch gebackene Brezeln und Sauerteigbrote auf einem Bäckereitresen im warmen MorgenlichtMünchen, Brot und du
Deine neue Leibbäckerei backt vielleicht in Schwabing oder Garching, geliefert wird trotzdem bis vor deine Tür.

Vom französischen Baguette aus der Tengstraße bis zum Bio-Sauerteigbrot aus Sendling, vom Holzofenbrot aus Garching bis zum Baumkuchen der Konditorei mit königlichem Titel: München hat mehr echte Backstuben zu bieten, als ein einzelner Spaziergang je abdecken könnte. Wir haben die besten für dich zusammengetragen, in Handwerksqualität und zu einem fairen Preis, ganz gleich ob du mitten in der Stadt oder weiter draußen im Umland wohnst. Du bestellst bequem vom Sofa aus, wählst dein Lieferfenster, oft bis auf 15 Minuten genau, und schon in wenigen Stunden liegt dein Brot frisch und ofenwarm vor der Tür. Keine Warteschlange an der Kasse, kein Umweg über einen zweiten Laden, dafür jede Woche eine neue Bäckerei zum Entdecken.

Französische Baguettes und Croissants auf einer Theke in einer Münchner Boulangerie
Französisches Flair, Münchner Adresse

Boulangerie Dompierre: ein Hauch Paris mitten in München

Wenn München mal wieder ein bisschen zu bayerisch wird, hilft ein Abstecher in die Tengstraße. Dort betreibt Dompierre seine Boulangerie und backt, was in Frankreich zum Alltag gehört: knusprige Baguettes nach klassischer Sauerteigrezeptur, warme Croissants und kleine Brötchen, die schon beim Öffnen der Tüte nach Paris duften.

Die Baguette Dompierre besteht bis heute nur aus vier Zutaten, echtem T65 Mehl mit Label Rouge Zertifikat, Weizensauer, Wasser und Meersalz. Keine Backmischung, keine Abkürzung. Dazu kommen die 4 Ballons, das rustikale Grand Rustique und mit Le Roggain sogar ein Brot ganz ohne Weizen, für alle, die es herzhafter mögen.

Am Wochenende lohnt sich ein größerer Brotkorb: die Baguette Dompierre bleibt dank ihrer dicken Kruste auch am Folgetag noch knackig, wenn du sie kurz im Ofen nachbäckst. Wer French Toast liebt, nimmt am besten ein Stück vom Grand Rustique, das saugt Ei und Milch schön auf, ohne matschig zu werden. Und die Laugenmaus mit ihren aufgestellten Öhrchen ist bei Kindern ein verlässlicher Hit zum Vesper, ganz ohne Diskussion am Frühstückstisch.

Bio-Brotlaibe und Saatensemmeln auf einem Kühlgitter in einer kleinen Backstube
Bio-Backtradition aus Sendling

Neulinger: Sauerteig, Geduld und ehrliches Bio-Korn

In der Brot- und Feinbäckerei Neulinger tickt die Uhr langsamer als anderswo. Hier bekommt der Teig die Zeit, die er braucht, bevor er in den Ofen wandert, und das schmeckt man in jeder Kruste. Zertifiziert nach strengen Bio Richtlinien, gebacken nach Rezepten, die München seit Generationen kennt.

Ob die kräftige Nusssemmel mit Haselnüssen und Kürbiskernen, das würzige Roggenmischbrot Genetztes oder der herzhafte Lucki mit Brotgewürz: bei Neulinger schmeckt man das Handwerk in jedem Biss, ganz ohne Fertigmischung und künstliche Zusätze.

Am liebsten schneidest du die BIO Nusssemmel noch lauwarm auf und lässt die Butter langsam einziehen, so kommt das Röstaroma der Haselnüsse am besten zur Geltung. Der Dinkel-Kartoffeltoast wiederum eignet sich hervorragend für ein schnelles Sandwich mit Avocado oder Frischkäse, die Kartoffelflocken im Teig halten ihn auch nach dem Toasten schön saftig. Und weil bei Neulinger alles in kleinen Chargen entsteht, schmeckt man den Unterschied zur industriellen Massenware sofort heraus.

Bäckerhände schieben einen runden Brotlaib in einen glühenden Holzofen
Holzofen-Handwerk aus Garching

Riedmair: dritte Generation, ein Ofen voller Glut

Bei der Bäckerei und Konditorei Ludwig Riedmair in Garching bei München steht noch ein echter Holzofen im Zentrum der Backstube. Schon der Großvater hat hier gebacken, heute führt die dritte Generation das Familienunternehmen weiter, mit demselben Anspruch: ehrliches Brot, das nach Feuer und Geduld schmeckt.

Das Holzofenbrot bekommt seine krachende Kruste direkt von der offenen Flamme, das Kartoffelbrot bleibt dank Kartoffelanteil im Teig besonders saftig, und die Käsebreze ist der herzhafte Snack für zwischendurch, den man in Bayern einfach kennt.

Am besten schmeckt das Holzofenbrot noch leicht warm, einfach mit etwas Butter oder einem deftigen Aufschnitt. Das Kartoffelbrot hält sich dank seines Kartoffelanteils mehrere Tage länger frisch als ein klassisches Weizenbrot, ideal also für alle, die nicht jeden Tag neu einkaufen wollen. Und falls spontan Besuch klingelt, ist die Käsebreze in wenigen Minuten aufgebacken und der Tisch gedeckt, bayerische Gastfreundschaft direkt aus dem eigenen Ofen.

Baumkuchenring und feine Petits Fours auf einer eleganten Konditoreitheke
Konditor-Handwerk seit 1825

Kreutzkamm: königlicher Hofkonditor, süßes Erbe Münchens

1825 in Dresden gegründet, heute fest in München zuhause: die Conditorei Kreutzkamm gehört zu den ältesten deutschen Konditoreien in Familienbesitz. Schon 1867 ernannte König Albert von Sachsen das Haus zum Königlichen Hofkonditor, ein Titel, den man bis heute mit jedem Bissen schmeckt.

Der Plunderzopf mit Marzipan und Rosinen, der klassische Baumkuchenring, von Hand Schicht für Schicht über offener Flamme gebacken, oder die Sachertorte nach überliefertem Originalrezept: hier trifft zweihundert Jahre Konditorkunst auf den Alltag.

Zum Nachmittagskaffee passt eine dünne Scheibe Baumkuchenring besonders gut, dazu reicht schon ein starker Espresso, und schon fühlt sich der Nachmittag an wie eine kleine Auszeit im Wiener Kaffeehaus. Für den nächsten runden Geburtstag oder ein besonderes Dinner lohnt sich ein Blick auf die Sachertorte, deren Rezeptur einst direkt von Anna Sacher an das Haus Kreutzkamm weitergegeben wurde. Klein verpackt eignen sich die Petits Fours außerdem wunderbar als Mitbringsel, wenn du selbst mal eingeladen bist.